Rumänische
Kammermusikabende
in Berlin, 2008
KÜNSTLER

SHERBAN LUPU
LENA VIERU CONTA
MIREL IANCOVICI
KARINA SABAC
CATALIN ILEA
ANDREI VIERU
AURELIAN OCTAV POPA
NICOLAE LICARET
TOMASZ TOMASZEWSKI
HARTMUT ROHDE
CRISTIAN NICULESCU
ADRIANA WINKLER
RADU NAGY
IOANA BENTOIU
MIHAELA SMOLEAN
TEODOR COMAN
ensemble contempo

SHERBAN LUPU - ist in Rumänien geboren, hat sein Musikstudium an der Musikhochschule in Bukarest absolviert und schon während der Studienzeit in Osteuropa konzertiert. Er hat sein Studium in London fortgesetzt (in der Guildhall School of Music mit Yfrah Neaman), und anschließend seine Kunst mit den legendären Geigern Yehudi Menuhin, Henryk Szering und Nathan Milstein, wie auch mit Norbert Brainin und Sandor Vegh, und in der Kammermusik mit Menahem Pressler vollendet. Er hat Auszeichnungen in den Wettbewerben Vienna International, Romanian National String Quartet Contest, „Jacques Thibaud” - Paris, „Carl Flesch” - London, Royal Society of Arts sowie Park Lane Group Contest erhalten. Sherban Lupu war stellvertretender Konzertmeister der Oper in San Francisco und, zur gleichen Zeit, Violinprofessor an der Universität Illinois, künstlerischer Leiter der Festspiele „Musikburg Bukarest“ (Rumänien) und der Festspiele „Gubbio“ in Italien.  Er wird, sowohl in Europa als auch in den USA, als einer der wichtigsten Förderer von Enescus Werk und der rumänischen Musik allgemein betrachtet; er hat sowohl sämtliche Sonaten Beethovens gespielt, als auch das romantische Virtuosenrepertoire dargeboten. Sherban Lupu hat im Kennedy Center, Carnegie Hall, Royal Festival Hall und auf anderen ebenso berühmten Bühnen konzertiert.  Er hat mit namhaften Dirigenten zusammengearbeitet: Mendi Rodan, Sir Charles Grove, Harry Blech, Cristian Mandeal, Barry Wadsworth, Owain Arwell Hughes, Ian Hobson, Kirk Trevor. Aufnahmen machte er unter anderem mit ASV, „Arabesque”, „Continuum”, „Electrecord”, „Casa Radio”, „Capstone”, „Zephyr”, und der BBC, und vor kurzer Zeit nahm er die Violinsonaten von J.S. Bach auf. Zusammen mit rumänischen Spielleuten hat er eine CD mit rumänischer Volksmusik für Violinvirtuosen aufgenommen. Der Geiger hat mit dem Pianisten Valentin Gheorghiu und dem Orchester der Bukarester Philarmonie, geleitet von Cristian Mandeal, bei „Electrecord” eine CD mit allen Violinwerken von Enescu aufgenommen. Die Rumänische Kulturstiftung hat ihm eine Auszeichnung für sein Werk und für die Förderung der rumänischen Kultur und Musik auf internationaler Ebene verliehen.  Sherban Lupu ist Mitglied in mehreren internationalen Jurys und unterrichtet zahlreiche Violinkurse in England, Holland, Deutschland, Italien, China, Rumänien, Tschechien und in Polen.  Die Universität Illinois hat ihm die bedeutende Auszeichnung „Arnold Beckman” verliehen. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter der „George Enescu” Gesellschaft in den USA und organisiert auch die Erstaufführung der Oper „Oedip” von George Enescu in den Vereinigten Staaten.  Der rumänische Staatspräsident hat ihn mit dem Nationalen Orden „Kultureller Verdienst im Rang eines Kommandeurs“ für seine internationale musikalische und kuturelle Tätigkeit ausgezeichnet.
Konzert am 23. September


LENA VIERU CONTA - ist in Moskau in einer Musikerfamilie geboren und hat Klavier in Bukarest, Salzburg, Moskau und Genf studiert (mit Gabriel Amiras, Carlo Zecchi, Lev Naumov und Harry Datyner); nebenbei hat sie auch Mal- und Zeichenkurse besucht, wo sie Gyuri Glauber und Clarette Wachtel als Professoren hatte.  Ihr Repertoir umfasst Stücke aus verschiedenen Epochen und mit unterschiedlichem Stil, von der klassischen und bis zur modernen Musik. Sie hat Konzerte und Darbietungen in Rumänien, Deutschland, Frankreich, Kanada und in der Schweiz geboten, und hat beim Rumänischen Rundfunk, bei France-Musique und CBC-Canada Aufnahmen gemacht.  Sie wurde mit dem Sonderpreis des Internationalen Brahms-Wettbewerbs Hamburg (Deutschland) ausgezeichnet. Als bildende Künstlerin hat sie sich durch die persönlichen Ausstellungen von Malerei und dekorativer Kunst, veranstaltet in Rumänien und Kanada, einen Namen gemacht; ihre Werke befinden sich nun in privaten Sammlungen in Kanada, den USA, Russland, Frankreich, der Schweiz, Deutschland und Rumänien. Die Künstlerin hat einen Mastertitel in Kusttheorie und - geschichte mit einer Abschlussarbeit über Paul Klee (1998) erworben, und ihren Doktortitel mit einer interdisziplinären Dissertation (Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und - theorie, Perzeptionspsychologie) verteidigt. Parallel zum Klavierspiel und der bildenden Kunst hat sie in Rumänien, in der Schweiz und in Kanada Klavier unterrichtet.
Konzert am 23. September und 25. November


MIREL IANCOVICI- ist in Rumänien geboren, hat Cello mit Serafim Antropov an der Musikhochschule Bukarest studiert und hat seine Kunst später bei Radu Aldulescu und Paul Tortelier vervollkommnet; er hat zahlreiche internationale Wettbewerbe gewonnen, unter anderem “Gaspar Cassado” - Florenz, Italien (I. Preis und Sonderauszeichnungen), “Imperial Tobacco Cello Competition” - Bristol, Großbritannien (I. Preis und die Goldmedaille), “Pablo Casals Centenary” - Barcelona, Spanien (I. Preis).  Internationale Anerkennung hat er sich durch seine Interpretationskunst verschafft, die er in Konzerte in Europa und den USA zum Besten gab. Er hat unter anderem in der Carnegie Hall, im Concertgebouw Amsterdam, im Lincoln Center New York, in der Berliner Philharmonie konzertiert, im Palau de la Musica Barcelona, im Kennedy Center Washington, in der Royal Festival Hall, Wigmore Hall, und in Festivals wie “Yehudi Menuhin Festival” (Gstaad, Schweiz), “Upper Galilee Chamber Music Days” (Israel), “George Enescu” (Bukarest, Rumänien), und mit berühmten Künstlern zusammegearbeitet, unter anderen mit Claudio Abbado, Philippe Entremont, Herman Krebbers, Silvia Marcovici, Raphaël Oleg, Gennady Rozhdestvensky, Yoav Talmi, Paul Tortelier, Han de Vries und Gerard Wyss.  Seine Interpretationskunst findet sich auf zahlreichen Aufnahmen, Radio - und Fernsehsendungen wieder.  Er ist Professor für Violoncello an der Musikhochschule Maastricht und Brabant (Holland) und gibt auch Meisterkurse in Frankreich, Deutschland, Italien, Holland, Rumänien, den USA und Südkoreea.
Konzert am 23. September


KARINA SABAC – ist in Bukarest, Rumänien geboren und war, im Alter von nur 20 Jahren, nach einer fünfjährigen Studienzeit, die jüngste Klavierspielerin, die die Universität der Künste Berlin (UdK) absolvierte, und gleichzeitig ihren Abschluss am Bukarester Musikgymnasium machte.  Während der gesamten Studienzeit hat Karina Sabac Vollstipendien von den Universitäten erhalten und hat den Abschluss, den Masterkursabschluss und das Artist Diploma cum laude in Berlin, Los Angeles und New York erhalten, unter der Leitung der Professoren Klaus Hellwig, John Perry und Phillip Kawin.  Im Jahre 2007 hat sie als sechster Student der Manhattan School of Music den Artist Diploma erhalten. Sie hat sowohl im Rahmen von Soloauftritten gespielt als auch als Solistin zusammen mit den Orchestern St. John’s (London), Thornton Symphony (Los Angeles), den Philharmonien aus Bukarest, Jassy, Ploiesti (Rumänien), und ist im Disney Hall (Los Angeles), im Amsterdamer Concertgebouw, in den Konzertsälen der Berliner Philharmonie, dem Münchener Gasteig, und dem Bukarest Athenäum aufgetreten.  Auch hat sie Kammermusik mit der Geigerin Midori Goto dargeboten. Sie hat mit Michelle Kim konzertiert, mit Ronald Leonard und Ivan Monighetti. In der Konzertsaison 2008-2009 wird sie im Concertgebouw unter der Leitung des Dirigenten Marijn Simons spielen. Die von WQXR (New York), SFB3 (Berlin), KMozart (Los Angeles), RTV (Bucuresti) produzierten und gesendeten Aufnahmen decken ein vielfältiges Repertoire ab. Sie war Mitglied der Jury des „First International Piano Competition of the WPPC” (Atlanta) und des Klavierfestivals NYSSMA aus New York. Sie war Assistenz-Dozentin am Lehrstuhl für Klavier der USC (Los Angeles), Professor und Resident Artist bei Festivals in Portugal und Colorado.  In New York hat sie die berühmte Auszeichnung „Rubinstein Award” für die versprechendste Pianistenkarriere erhalten und ist Mitgründerin des KSPQuartet und künstlerische Leiterin der Western Slope Konzerte in Colorado (USA).
Konzert am 23. September und 15. Oktober


CATALIN ILEA - wurde 1940 in Rumänien geboren. In seiner Heimatstadt Klausenburg begann er im Alter von sieben Jahren Cello zu spielen, in der Klasse von Georg Jarosevici, einem Schüler von Julius Klegel und Dimitrie Dinicu. Dinicu, seinerseits ein Schüler von Diran Alexanian, wurde dann sein Professor während des Studiums an der Bukarester Musikakademie “Ciprian Porumbescu”, die Catalin Ilea mit Auszeichnung absolvierte.  Anschließend vervollkommnete er seine Studien bei Enrico Mainardi, Milos Sadlo und Pierre Fournier. Unmittelbar danach wurde Catalin Ilea Mitglied, anschließend 1.  Solocellist der Bukarester Philharmonie “George Enescu”. Im Alter von 29 Jahren berief die Bukarester Musikakademie ihn auf eine Professur für Kammermusik. Nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1977 bekleidete Catalin Ilea nacheinander die Position des 1. Solocellisten der Wuppertaler Symphoniker und der Philharmonia Hungarica. 1994 wurde er zum Professor für Violoncello an die Universität der Künste in Berlin berufen.
Vier erste Preise bei Wettbewerben in Italien, Spanien und Rumänien eröffneten seine internationale Karriere, die ihn seitdem zu den großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens geführt hat. 1976 erhielt er zusammen mit der Pianistin Marlène Dobrea-Ilea, seiner Ehefrau und Duo-Partnerin, den Premio CIAC (Centro Italiano di Arte e Cultura) in Rom.  Im selben Jahr wurde er Mitglied der Jury des “Pablo Casals”- Cello- und Kompositionswettbewerbs in Barcelona. 1992 und 2001 wurde seine Konzerttätigkeit mit der Verleihung zweier weiterer Kritiker- und Kulturpreise anerkannt.  Catalin Ilea gastiert als Solist verschiedener Orchester, darunter die Berliner Symphoniker, das Rundfunksymphonieorchester Berlin, das Tonkünstlerorchestra Wien, die Moskauer Philharmonie, die Budapester Philharmonie, die Warschauer Nationalphilharmonie, der NDR Hannover, die Philharmonia Hungarica, die Bukarester Philharmonie “George Enescu”, das Orchester des Rumänischen Rundfunks Bukarest, usw. Im Rahmen internationaler Festspiele wurde seine solistische und seine kammermusikalische Präsenz immer wieder erbeten, u.a. beim Bruckner-Festival Linz, beim Flandern Festival, Warschauer Herbst, Zagreb Biennale, “George Enescu” -Festival Bukarest, Interpodium Bratislava, bei den Kölnern Musiktagen, beim Madrid Festival, dem “Olivier Messiaen” - Festival Avignon, bei den UNO-Sonderkonzerten New York, beim Nordgaliläischen Musiksommer Israel, bei den Chinesischen Rundfunkfestspielen Shanghai und bei der Klassikreihe der Expo 2000 Hannover. Parallel zur solistischen Tätigkeit widmete Catalin Ilea sich von Anfang an intensiv der Kammermusik; er war langjähriges Mitglied des Ensembles “Musica Nova”, des “Trio Bukarest” (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu), des “Sharon Quartett” sowie des Ensembles “Amati”. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Belgien, Italien, Polen, Südkorea, etc. Konzert am 15. Oktober


ANDREI VIERU – geboren in Bukarest in einer Musikerfamilie, schon seit der Jugend von der Musik und der Mathematik begeistert, hat er sich gleichermaßen durch Konzerte und Solodarbietungen bekannt gemacht, aber auch durch Aufsätze in Fachzeitschriften. Andrei Vieru fühlte sich auch von der Malerei und der Psychologie angezogen. Er hat das Klavierstudium an der Musikhochschule Bukarest absolviert, und hat seine Kunst später mit Carlo Zecchi in Salzburg und Lev Naumov in Moskau vervollkommnet. Nach den ersten Erfolgen in seinem Musikerwerdegang hat er sich in Frankreich niedergelassen und sein erstes Konzert gleich nach seiner Ankunft in Paris, im Jahre 1989, bei Radio France - Auditorium ‘’Olivier Messiaen’’ bestritten; anschließend folgten Konzerte und Soloauftritte in der Salle Gaveau, Auditorium-Châtelet, Théâtre de la Ville, und dem Grande Salle de la Cité de la Musique. Er hatte Auftritte auch in Belgien, Deutschland, England, Kanada und Frankreich (im Rahmen der “Roque d’Antheron” Festspiele). Er hat für INA - “Mémoire Vive”, “Alpha”, “Harmonia Mundi”, Radio France, Radio Classique, FR3, SFB Berlin und RTV Bucuresti aufgenommen. Er gilt als einer der bedeutenden zeitgenössischen Interpreten der Bachschen Werke. Unter seinen Aufnahmen befinden sich auch Die Goldberg-Variationen, Das Wohltemperierte Klavier, Die Kunst der Fuge von Bach, Die h-Moll Sonate von Liszt, Die Diabelli-Variationen von Beethoven und Werke von Scriabin. Über Das Wohltemperierte Klavier (Alpha) sagte die Zeitschrift “Pizzicato”: “Wer diese Darbietung hört, braucht keine andere mehr zu hören”. Im Jahre 2007 hat er im Pariser Verlag “Seuil” den Band « Le gai Ecclésiaste » veröffentlicht, dessen stilistische Eleganz von der Presse oft mit jener der französischen Klassiker verglichen wurde. Vor kurzer Zeit hat er sieben Aufsätze über das Chaos verfasst und sie auf der website arXiv.org - Dynamische Systeme, veröffentlicht. Konzert am 15. Oktober


AURELIAN OCTAV POPA – ist in Cetatea Alba - Rumänien geboren, hat die Musikhochschule Bukarest absolviert, und sich unter den besten Klarinettisten der Gegenwart bewährt; er ist mehrmaliger Preisträger berühmter internationaler Wettbewerbe in Prag, Budapest oder Genf. Er hat zahlreiche Tourneen in Europa und den USA durchgeführt, wobei er gleichzeitig auch mehrere Aufnahmen u.a. für den Rumänischen Rundfunk gemacht hat. Viele Aufnahmen, die er in Rumänien und im Ausland gemacht hat, wurden mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Da er sich auch von der Dirigierkunst angezogen fühlte, hat er Kurse von Sergiu Celibidache besucht, und 1989 wurde er Dirigent der Philharmonie Constanta, parallel zu seiner Tätigkeit in der Bukarester Philharmonie, wo er das von ihm in zahlreichen Konzerten geleitete Bläserensemble gründete.  Darüber hinaus hat er das “Quodlibet musicum” Ensemble gegründet, mit dem er Tourneen in zahlreichen Ländern Europas durchgeführt hat. In der Folge hat er ein Duo mit der Bratschistin Sanda Crăciun gebildet, mit dem er im Rumänischen Athenäum und im Ausland auftrat, und CDs aufnahm, unter anderem die CD mit dem Titel Romania Today (erschienen bei “Proviva”, mit Werken von Violeta Dinescu, Dan Dediu, Aurel Stroe, Mihnea Brumariu, Myriam Marbe, Tiberiu Olah, Anatol Vieru und Cornelia Tautu) oder die vom Französischen Kulturinstitut aus Bukarest herausgegebene CD, die vorklassische und zeitgenössische Werke französischer Komponisten gegenüberstellt. Als Solist hat er zusammen mit allen rumänischen Philharmonien konzertiert und an vielen Auflagen des “Enescu-Festivals” teilgenommen. Darüber hinaus hat er viele Stunden für die Phonothek des Rumänischen Rundfunks geliefert. Aurelian Octav Popa hat Werke rumänischer Komponisten in Uraufführung dem Publikum dargeboten. Um junge Klarinettisten zu unterstützen hat er einen Wettbewerb unter seinem Namen ins Leben gerufen, wobei der Preis ein von einem berühmten Instrumentenhersteller hergestelltes Instrument ist. Für seine Interpretationskunst erhielt er zahlreiche Titel und Preise, letztens den Orden “Kultureller Verdienst”, verliehen von dem Staatspräsidenten Rumäniens. Konzert am 15. Oktober


NICOLAE LICARET – geboren in Bukarest, Rumänien, hat er mit 5 Jahren das Klavierstudium begonnen (Prof. Natalia Iacobescu) und sein Debüt 1959 im Rahmen eines Händel-Festivals gemacht. Das Musikstudium hat er unter der Leitung berühmter Professorinen gemacht: Muza Ciomac, Cella Delavrancea und, an der Musikhochschule Bukarest, die er abgeschlossen hat, mit Florica Musicescu; seine Kunst hat er anschließend in Weimar (mit Hans Pischner – Cembalo, Guido Agosti – Klavier) und Brügge (mit Isolde Ahlgrimm) vervollkommnet. Paralell dazu hat er Orgel studiert (mit Iosif Gerstenengst), und die Spielkunst auf diesem Instrument während der zahlreichen Tourneen in berühmten Orgelmusikzentren Europas vollendet (Rom, Madrid, Burgos, Barcelona, Perrugia, Warschau, Santiago de Compostella etc.). Seit 1968 ist er Mitglied der Philharmonie Bukarest, zu deren künstlerischem Leiter er im Jahre 1991 berufen wurde. Seit 1973 hat er eine intensive Konzerttätigkeit aufgenommen (Cembalo, Orgel und Klavier), und hat unter der Leitung der Dirigenten Carlo Zecchi, Witold Lutoslawski, Jean Martinon, Roberto Benzi, Lawrence Foster, Igor Markevici, Cristian Mandeal, Sergiu Comissiona gespielt; berühmte Partner waren Henryk Szeryng, Jean-Jacques Kantorov, Lola Bobescu, Mary Fujivara, Daniel Podlovschi, Luigi Alva, Gheorghe Zamfir, Ileana Cotrubaş, Atsuko Temma, Valentin Gheorghiu, Luz Leskovitz, Mariana Nicolesco und Vladimir Orlov. Er ist Vizepräsident des Vereins der Rumänischen Interpreten und Vizepräsident der Stiftungen “Rumänische Kulturelle Solidarität” und “ARS XXI”. Er beteiligte sich an zahlreichen internationalen Festivals in Berlin, Cordoba, Sorrento, Zagreb, Halifax, Los Angeles, Brügge, Havana, Ossiah-Villach, Adelaide, Sydney, Braşov, Bangkok, Bukarest (“George Enescu” Festival), Ohrid und Madrid. Als Solist, Begleiter, Gründer des Quintetts “Concertino” hat er auf den berühmtesten Bühnen Europas, Amerikas und Australiens konzertiert. Zur Zeit ist er auch Mitglied des Ensembles “ProArte”. Sein vielfältiges Repertoire umfasst Stücke beginnend mit der Zeit der Renaissance, über den Barock und bis zur internationalen und rumänischen zeitgenössischen Musik, darunter zahlreiche Werke für drei Tasteninstrumente, die der Musiker den Zuhörern in erster Aufführung dargeboten hat. Er hat zahlreiche Aufnahmen für den Rumänischen Rundfunk gemacht, aber auch für die Plattenfirmen “Electrecord” und “Philips”, für BMG und AIX Records. Konzert am 15. Oktober


TOMASZ TOMASZEWSKI - wurde in Czechowice/Polen geboren, studierte an der Warschauer Hochschule für Musik bei Professor Wronski. Nach dem Examen, das er mit Auszeichnung ablegte, setzte er seine Studien am Leningrader Konservatorium bei Prof. Gutnikov, sowie in Freiburg bei Prof. Marschner fort, und besuchte Meisterkurse bei Druzhnin, Krysa, Fournier, Liebermann, Hiller und Szerny. Mit dem “Polish String Quartet” führten ihn ausgedehnte Konzertreisen durch Europa und Australien. Auch als Solist des “Polish Chamber Orchestra” konzertierte er in den verschiedensten Ländern.
Tomasz Tomaszewski, der zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben erhielt, ist seit 1982 erster Konzertmeister des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und hat seit 1983 einen Lehrauftrag an der Hochschule der Künste Berlin. Tomaszewski ist Gründer und Leiter des Kammerorchesters “Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin”, das seit 1988 eine intensive Konzerttätigkeit ausübt. Seit 1988 leitet er auch die vom Polnischen Kulturministerium unterstützten Musiksommerkurse in Glucholazy. Als Solist in vielen Ländern Europas, in Japan, China und den USA kann er auf zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Platteneinspielungen verweisen. 2001 wurde er zum Professor an der Universität der Künste Berlin ernannt.
Konzert am 15. Oktober


HARTMUT ROHDE - ist einer der gefragten europäischen Bratschisten. Er ist Mitglied des Kandinsky Streichtrio sowie des Mozart Piano Quartet. Mit den Ensembles führen ihn regelmäßig Tourneen durch Europa und den USA. Zu den Projekten in der Saison 08/09/10 zählen u.a. ein Fernseh-Livekonzert mit dem Philharmonischen Orchester Yerevan, Tournee mit dem Lithauischen Kammerorchester, Konzertreise mit den Nürnberger Sinfoniker, der Nordwestdeutschen Philharmonie Rostock, dem Kammerorchester der Staatskapelle Dresden, Konzert mit dem Chinesischen Nationalorchester Peking sowie dem Philharmonischen Nationalorchester Lithauen. Kammermusikprojekte mit David Geringas zu Ehren des 100. Geburtstags von D. Schostakowitsch in der Düsseldorfer Tonhalle, sowie Tourneen zum Haydnjahr 2009 in Deutschland, Italien und den USA runden seine Aktivität ab. Als Kammermusiker hat er mit Heinrich Schiff, Itamar Golan, David Geringas, Lars Vogt, Janine Jansen, Pascal Devoyon, Thomas Brandis, Frans Helmerson, Michel Lethiec, Nobuko Imaii, Antje Weithaas und Ulf Hoelscher, dem Trio Fontenay, dem Tallich-Quartett, Vogler-Quartett, Vermeer-Quartett, Leipziger Streichquartett und dem Petersen-Quartett zusammengearbeitet. Durch seinen Einsatz für zeitgenössische Musik kooperierte er mit Komponisten wie Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Kristof Maratka und Wilhelm Killmayer, Vytautas Barkauskas oder Arvydas Malcys. Zu den Dirigenten, mit denen Hartmut Rohde solistisch arbeitete, gehören u.a. Kent Nagano, Georg Alexander Albrecht, Paavo Järvi, Massimo Zanetti, Christoph Prick und Michael Sanderling. Teilnahme an Festspielen: Berliner Festspiele, Salzburger Festspiele, Ravinia-Festival (Chicago), Oleg-Kagan Festival, Schleswig – Holstein Musikfestival, Rheingau Festival, Heidelberger Frühling, Heimbach, Concert du Louvre (Paris), Mahler-Festspiele Toblach (Italien) und Festival Pablo Casals (Frankreich), Concertgebouw Amsterdam. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen bei großen europäischen Sendern entstanden CD-Aufnahmen bei EMI classics, Decca, Arte Nova, Musikproduktion Dabringhaus + Grimm, Naxos, sowie dem Freiburger Musikforum. Im Jahr 2003 erhielt Hartmut Rohde den begehrten Echo-Klassik-Preis sowie 2004 den Supersonic Award. Seit 1993 lehrt er als Professor an der traditionsreichen Universität der Künste, Berlin. Darüber hinaus unterrichtet er seit 2001 als Gastprofessor für Viola und Kammermusik an der Royal Academy, London. Er spielt auf Bratschen von Giuseppe Fiorini (1899) und Michael Ledfuß (2002). Konzert am 15. Oktober


CRISTIAN NICULESCU - studierte in Bukarest bei Cristina Georgescu und Sandu Sandrin und an der Hochschule der Künste Berlin bei Hans Leygraf und Georg Sava. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse
bei Dimitri Bashkirov in Salzburg und Madrid. Im Jahre 1986 hatte er das Debütkonzert mit dem Bukarester Symphonieorchester des Rundfunks und 1988 mit der Bukarester Philharmonie. Darüber hinaus nahm er an zahlreichen Klavierabenden und Kammerkonzerten teil, in der Berliner Philharmonie, im Münchener Gasteig, in der Bukarester Philharmonie, beim Dänischen Rundfunk Kopenhagen, in der Deutschen Oper Berlin, in dem Musée de l’Armée Paris, sowie in Italien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Frakreich, Japan, und in den USA. Als Solist spielte er u.a. mit dem Cleveland Chamber Symphony Orchestra in den USA, mit dem Philharmonischen Orchester “George Enescu” Bukarest, mit dem Symphonieorchester des Rundfunks und dem Kammerorchester des Bukarester Rundfunks, mit der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam, sowie mit den wichtigsten Staatlichen Philharmonischen Orchestern Rumäniens wie z.B. Sibiu/Hermannstadt, Iasi/Jassy, Cluj/Klausenburg, Brasov/Kronstadt, Targu Mures/Neumarkt, Ploiesti, Bacau, Craiova. Er hat unter der Leitung von Gerd Albrecht, Horia Andreescu, Emil Simon, Diego Masson, Misha Katz, Victor Puhl, Virko Baley, Stanley Doods, Ovidiu Bălan, Vincent Grüger, Cristian Brâncu[i, Florin Totan und Iosif Conta konzertiert. Cristian Niculescu wirkte an zahlreichen renommierten internationalen Musikfestivals mit, wie z.B. bei den Berliner Festspielen, bei der Musik-Biennale für zeitgenössische Musik Berlin, beim Hamburger Musikfest, bei dem „George Enescu International Festival“ Bukarest, bei den Nürnberger Tagen Neuer Musik, beim dem „Enescu Tage Berlin“ - Festival, bei den Potsdamer Musikfestspielen, bei dem Internationalen „Grieg“- und dem “Autunnale” - Festival in Bergen, Norwegen, bei den Internationalen Sobygard-, Skagen- und Vendsyssel - Festivals in Dänemark, im Rahmen der Sommerakademie Mozarteum Salzburg, beim Hohenlohen Musikfestival Schloß Honhard, beim Openair event concert „1848 Tasti“ in Siena sowie bei der “Internationalen Woche Neuer Musik” in Bukarest. Als Kammermusiker konzertierte er u.a. zusammen mit Florin Paul und Alexandru Tomescu, Violine, Michaela Fukachova, Eduard Weissmann, Cătălin Ilea, Radu Nagy, Cello, mit Ruxandra Donose Mezzosopran und Silvia Weiss Sopran, mit dem Athaeneum Quartett (Berliner Philharmoniker), mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker, des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin, des Konzerthausorchesters Berlin, des Norddeutschen Rundfunks Hamburg, und mit dem von ihm gegründeten „ensemble contempo paris“ und „Dinu-Lipatti-Trio-Berlin“. Cristian Niculescu machte zahlreiche Rundfunk - und CD - Produktionen für BBC London, NDR Hamburg, Deutschlandradio Berlin, den Bayerischen Rundfunk, für Danmarks Radio, Norsk Radio und dem Symphonieorchester des Rumänischen Rundfunks. Er erhielt den Musikkritikerpreis und mehrere Erste Preise bei den wichtigsten Wettbewerben in Rumänien, und das Ehrendiplom beim Internationalen Wettbewerb Maria Canals in Barcelona. Konzert am 25. November


ADRIANA WINKLER - 1996 bis 2007 war sie 1. Konzertmeisterin der Königlichen Philharmonie in Santiago de Compostela und Lehrerin an der Escuela de Altos Estudios Musicales de Galicia. Sie ist Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, unter anderen des “Tibor Varga” Wettbewerb (1990, Sion). Sie hatte zahlreiche Konzerte als Solistin und Kammermusikerin in Rumänien, Spanien und Portugal. Seit 2007 spielt Adriana Winkler die 2. Violine im ensemble contempo paris und ist Kulturattachée der Botschaft von Rumänien in Berlin. Konzert am 25. November


RADU NAGY - Nach seinem Studium in Bukarest hat er das Lipatti Quartett gegründet. Als Mitglied des Lipatti Quartetts hat er die University of Wisconsin (Milwaukee) beim Fine Arts-Quartett und sein Diplom of Master of Music beim Vermeer Quartett an der Northern Illinois University / USA absolviert. Zusammen mit dem Lipatti-Quartett war er Gast renommierter internationaler Festivals und Gewinner nationaler und internationaler Preise. Er besuchte Meisterkurse bei Mitgliedern berühmter Streichquartette, u.a. des Juilliard, des Guarnieri-, des Emerson-, des Tokyo- und des Cleveland-Streichquartetts. Seit 2000 ist Radu Nagy Solo-Cellist des Orchestra Simfonica di Emilia Romagna di Parma und Mitglied des „Dinu Lipatti Trio“. Konzert am 25. November


IOANA BENTOIU - ist in Bukarest geboren; nach Abschluss der Gymnasialausbildung am „Spiru Haret” Lyzeum hat sie die Musikhochschule Bukarest, Abteilung Gesang, geleitet von Emilia Petrescu und Arta Florescu, abgeschlossen, als Jahresbeste auf Landesebene. Sie hat ein zweijähriges Intensivstudium mit Valentina Cre]oiu (die eine vorrangige Rolle in ihrem Werdegang spielen sollte) abgeschlossen. Anschließend hat sich die Sopranistin in der Schweiz niedergelassen, hat die Musikhochschule in Lausanne abgeschlossen (Klasse von Juliette Bise), mit einem „Premier Prix de Virtuosité avec félicitations”. Sena Jurinac war ihre letzte Professorin, mit der sie drei Jahre lang studiert hat. Schon während der Studienzeit hat sie eine reiche Solotätigkeit ausgeübt, sowohl in Auftritten und in vokal-symphonischen Konzerten, als auch in Opernaufführungen, wobei ihr Repertoire aus über 500 Liedern besteht (in der Originalsprache), Operrollen (unter anderen Poppea, Pamina, Gräfin, Mimi, Violeta, Dido), Requien, Messen etc. Ioana Bentoiu widmet sich Stücken, die alle Musikepochen decken, fördert aber gleichzeitig das rumänische Repertoire, dem sie ganz besonders Aufmerksamkeit schenkt. Sie stand in Rumänien, in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Tschechien und den USA auf der Bühne. Unter den Aufnahmen kann man Amphion von Honegger, das Oratorium De Profundis von Jean Perrin, die Lieder für hohe Stimme von Pascal Bentoiu, die russischen Lieder von Mussorgski, Cui, Borodin, Rimski-Korsakow und Rachmaninow finden. Sie hat eine Biographie ihrer Lehrerin Valentina Cre]oiu veröffentlicht, unter dem Titel Frauenliebe und Frauenstimme. Gegenwärtig hält sie die Leitung einer Gesangsklasse und eines Lyrischen Ateliers an dem „Institut de Ribaupierre” aus Lausanne, Schweiz, und, gleichzeitig, die Professur für Gesang und leitet den szenischen Unterricht der Operklasse. Sie bereitet zur Zeit ihre Dissertation vor und beteiligt sich, zusammen mit einem Neurobiologen und einem Psychiater, an einem Forschungsprojekt über die menschliche Stimme.
Konzert am 25. November


MIHAELA SMOLEAN – ist in Bukarest in einer Musikerfamilie geboren. Sie beginnt mit 4 Jahren Musik, und mit 5 Jahren Kalvier zu studieren. Sie besucht das Musikgymnasium “George Enescu” Bukarest und die Musikfakultät “Ciprian Porumbescu” Bukarest, wo ihr der erste Preis für Violine und Kammermusik verliehen wird. Ihre Solokarriere beginnt sie mit 14 Jahren und gleichzeitig erhält sie die ersten Preise für Violine und Kammermusik im Duo, Trio und Quartett in nationalen Wettbewerben (“Cantarea Romaniei”).Im Jahre 1985 (also im Alter von 19 Jahren) ist sie schon Konzertmeisterin des Symphonischen Orchesters “A. Toscanini” aus Parma, Italien. Im Jahre 1993 tritt sie dem Orchestre National d’Ile de France bei, das sie im Jahre 1996 verlässt, um in der Orchestre Philharmonique de Radio France (Dirigent - Myung Whun Chung) zu spielen. 1997 erhält sie im “Turneo Internazionale di Musica” (T.I.M.) aus Rom (Italien) die endgültige Anerkennung durch die Verleihung des Großen Preises. Mihaela Smolean wurde oft von der Rumänischen Funk- und Fernsehanstalt für Konzerte und Aufnahmen eingeladen, und 1992 nahm sie als Solistin an der Frankreich-Tournee des Kammerorchesters der Rumänischen Funk- und Fernsehanstalt teil. Mihaela Smolean hatte zahlreiche Aufführungen und Soloauftritte in Rumänien, Spanien, Italien und Frankreich. Sie ist Mitgründerin des “Contempo-Paris” Ensembles.
Konzert am 25. November


TEODOR COMAN – wurde im Jahre 1965 in Bukarest geboren. Mit 5 Jahren beginnt er das Studium der Violine mit seinem Vater. Mit 14 Jahren verfällt er dem Klang der Bratsche. Zwischen 1981 und 1987 wird ihm in jedem Jahr der Erste Preis im nationalen Wettbewerb “Cântarea României” verliehen. 1982 erhält er auch den Ersten Preis im Wettbewerb “Hariclea Darclée”, Pite[ti. Im Jahre 1986 erhält er den Zweiten Preis im internationalen Bratschewettbewerb “Maurice Vieux” in Lille, Frankreich. Teodor Coman macht viele Aufnahmen mit dem Radiosender und der Rumänischen Fernsehanstalt. Ebenfalls im Jahre 1986 wird ihm der Dritte Preis im internationalen Wettbewerb für Kammermusik in Belgrad, Jugoslawien, verliehen. 1988 erhält er das Abschlussdiplom des Konservatoriums Bukarest. Angefangen mit dem Jahre 1990 ist Teodor Coman die Solo-Bratsche in der Orchestre National d’Ile de France, mit der er auch Auftritte als Solist hat. Ab 1993 setzt er seine musikalische Entwicklung im Rahmen des Ensemble “Trio à cordes de Paris”, mit dem er Aufnahmen macht und in Europa und Russland konzertiert. Im Jahre 2003 wird das Quartett “Arpeggione” gegründet. 1995 erhält der die Stelle der 2. Solo-Bratsche im Orchestre National de France; jetziger Dirigent: Kurt Masur. Teodor Coman ist Professor an der “Ecole Normale de Musique de Paris - Alfred Cortot” und diese Stelle hielt er bis 2003 auch an dem Conservatoire National de Rueil-Malmaison. Er ist Mitglied des Ensemble “contempo Paris”. Konzert am 25. November


ensemble contempo
Mihaela Smolean (Violine)
Adriana Winkler (Violine)
Teodor Coman (Bratsche)
Radu Nagy (Cello)
Cristian Niculescu (Klavier)...

„Das ensemble contempo begeisterte bei dem Konzert in der Philharmonie Berlin... besonders bemerkenswert an dem ensemble contempo ist seine konzentrierte und zugleich leidenschaftliche Art zu musizieren“... (Neue Musikzeitung Berlin). Sie kennen sich seit ihrer Kindheit in Rumänien. Als Studenten haben sie ihren gleichen Pulsschlag für Musik entdeckt. Jahre später trafen sie sich wieder und gründeten das ensemble contempo. Ihr Debüt in Deutschland, in der Berliner Philharmonie, wurde von der Fachpresse gefeiert.contempo - ist gebildet aus fünf Musikern aus Rumänien. Ihr Zusammenspiel ist wie aus einem Guss. Sie teilen nicht nur den Sinn für Musik, sondern auch eine gemeinsame Vergangenheit. Zusammen besuchten sie das Bukarester Musikgymnasium „George Enescu“. Als Studenten der Musikhochschule in Bukarest zählten sie zur musikalischen Elite Rumäniens. Für die Musiker ein bedeutender Schritt in Richtung Karriere, zugleich aber auch der Rückzug in die Musik, in ein “inneres Exil”. In den Konzertsälen ihres Heimatlandes hatten sie großen Erfolg. Nach der Diplomprüfung im Jahr der Wende trennten sich ihre Wege. Sie fanden danach wieder zusammen. Ihre Leidenschaft gilt sowohl der zeitgenössischen Kammermusik wie auch Werken von Mozart, Schubert, Schumann, Brahms, Dvorak, Faure, Ravel und Enescu. Sie konzertieren in Deutschland, Dänemark, Frankreich und Rumänien. Ihre Konzerte wurden von den dänischen, rumänischen und deutschen Rundfunkanstalten übertragen.
Konzert am 25. November